In Ihrem Browser ist Javascript deaktiviert. Um alle Funktionen in vollem Umfang zu nutzen,
schalten Sie es bitte ein. Hier erfahren Sie wie dies funktioniert.

 
 

Bauchfellzentrum


Peritonealkarzinose/ Bauchfellkrebs

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 20.000 Patienten an Bauchfellkrebs. Bauchfellkrebs ist eine fortgeschrittene Tumorerkrankung des Bauchfells. Am häufigsten entsteht die Tumoraussaat durch eine Tumorerkrankung, die von den Eierstöcken, dem Dickdarm, Blinddarm, Magen sowie der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase bzw. dem Gallengang ausgeht. In selteneren Fällen entsteht Bauchfellkrebs an diesen Organen selbst.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt oftmals als Zufallsbefund im Rahmen von anderen medizinischen Abklärungen oder Behandlungen. Bei nur geringem Tumorbefall sind die Patienten in der Regel beschwerdefrei. Jedoch bei fortgeschrittenem oder fortschreitendem Tumorbefall entsteht oft eine vermehrte Bildung von Bauch- bzw. Brustfellwasser. Die Patienten bemerken typischerweise eine Zunahme des Bauchumfangs, verminderten Appetit, die Entstehung von Bauchwandbrüchen, Atemnot, eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit sowie eine Änderung der Magen-Darmfunktion oder erleiden einen Darmverschluss. Ultraschalluntersuchungen, Computertomographien sowie Bauchspiegelungen führen dann häufig zur Diagnose. Patienten mit bekannten Tumorerkrankungen in ihrer Vorgeschichte – abhängig von der Tumorart bzw. dem Tumorstadium – weisen zusätzlich ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung dieser Tumorausbreitung auf. Zur Diagnostik stehen uns sämtliche moderne Verfahren (Computertomographie, Magnetresonanztomographie als auch PET/ MRT) zur Verfügung.

Therapie bösartiger Erkrankungen des Bauchfells

In der Behandlung von bösartigen Erkrankungen des Bauchfells wurden in den vergangenen Jahren neue Verfahren entwickelt, um Patienten eine zusätzliche Methode zur Tumortherapie anbieten zu können, für die bisher nur eine klassische Chemotherapie infrage kam. Dabei handelt es sich um primäre Tumoren des Bauchfells wie z.B. das Mesotheliom als auch Absiedlungen von anderen Tumoren wie z.B. Magen-, Dickdarm- oder Eierstockkrebs.

Die individuelle Eignung dieser Verfahren für den einzelnen Patienten wird in der interdisziplinären Tumorkonferenz des St. Josefs-Hospitals Wiesbaden beraten und festgelegt.

HIPEC (Hypertherme IntraPEritoneale Chemotherapie)

PIPAC (Pressurized Intra Peritoneal Aerosol Chemotherapy, Intraperitoneale Druck-Aerosol-Chemotherapie)

Palliativmedizin und Spezielle Ambulante Palliativmedizinische Versorgung (SAPV)

Prof. Dr. Stefan Farkas

Chefarzt
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Dr. Bernd Oliver Maier

Chefarzt
Med. Klinik III/ Palliativmedizin & Onkologie

Prof. Dr. Boris Gabriel

Chefarzt
Frauenklinik



JoHo-Profil

Selbstverständnis und Verantwortung