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Orthopädische Klinik
Schulterendoprothetik
Das künstliche Schultergelenk
Ein meist altersbedingter Verschleiss des Gelenkknorpels kann zu einer Schultergelenkarthrose, auch Omarthrose genannt, führen. Ist die Knorpeloberfläche stark zerstört, hilft meist nur der Einbau eines künstlichen Schultergelenks, auch Schulterendoprothese genannt.
Zementfreie modulare anatomische Schulterendoprothese
Die neuesten Entwicklungen in der Schulterendoprothetik berücksichtigen die individuelle Anatomie der Patienten. Modulare Bauteile in unterschiedlichen Größen ermöglichen eine anatomiegerechte Rekonstruktion mit einem künstlichen Schultergelenk.

Bild a)
Modulare anatomische zementfreie Schulterprothese mit Stiel, Kalotte und Glenoidkomponente (mit freundlicher Genehmigung der Fa. Lima)

Bild b)
Postoperatives Röntgenbild, Schraubenfixation der Pfannenkomponente
Zementfreie Kappenprothese

Bei jüngeren Patienten mit guter Knochenqualität ist der Einbau einer Kappenprothese möglich. Hierbei wird nur wenig Knochen entfernt. Voraussetzung für diesen Prothesentyp ist ein fester Knochen, der die zementfreie Verankerung ermöglicht.
Inverse Prothese bei Defektarthropathie
Der Einbau einer Inversen Prothese ist dann notwendig, wenn das Gelenk sehr stark zerstört ist. Ursache kann ein lange bestehender Riss der Rotatorenmanschette oder auch eine rheumatische Erkrankung sein. Die Inverse Prothese sorgt für Stabilität, eine bessere Funktion und eine Minderung der Schmerzen.



Die Entwicklungen bei der Inversen Prothese gehen weiter: Wir verwenden mittlerweile eine Halbkugel aus Kunststoff (Polyethylen) (Bild a, b, d) in Kombination mit einer Gleitfläche aus Metall am Oberarm (Bild b und e). Ziel ist eine weitere Verbesserung der Gelenkfunktion und die Beweglichkeit nach der Operation. Die Halbkugel aus Kunststoff ist im Röntgenbild (Bild c) nicht sichtbar, lediglich die Verankerungen aus Metall (Bild c, e und f.)


(von links nach rechts: a, b, c)


(von links nach rechts: d,e,f)
Diese Patienteninformation gibt Ihnen einen Überblick über die Schwerpunkte der Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten an der Schulter. Natürlich stehen weitere Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Bei Ihrer Vorstellung in unserer Spezialsprechstunde besprechen wir mit Ihnen Ihre persönlichen Beschwerden und Befunde und entwickeln ein individuelles Behandlungskonzept.
Anmeldungen: Tel.: 0611 / 177-3636
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Schultersprechstunde / Ambulanz:
Tel.: 0611 / 177 - 3636
Fax: 0611 / 177 - 3639Stationäre Aufnahme:
Tel.: 0611 / 177 - 3652Chefarztsekretariat:
Tel.: 0611 / 177 - 3601
Fax: 0611 / 177 - 3602 -
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