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Preisträger für Endoprothetik 2017

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Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) wurden auch in diesem Jahr wieder herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet von Orthopädie und Unfallchirurgie gewürdigt. Der  Themistocles-Gluck-Preis 2017 wurde an Dr. Karl Philipp Kutzner (3.v.l.) aus dem St. Josefs-Hospital Wiesbaden verliehen. Diese Auszeichnung gilt als wichtigster Endoprothetik-Preis in Deutschland.

Dr. Karl Philipp Kutzner vom St. Josefs-Hospital Wiesbaden und Dr. Tobias Freitag vom Universitätsklinikum Ulm wurden mit dem Themistocles-Gluck-Preis 2017 der DGOOC geehrt. Der Preis für Innovationen in der Endoprothetik ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von DePuy Synthes gestiftet. Die beiden Wissenschaftler beschäftigten sich in ihrer Arbeit "Biomechanics of a cemented short stem: Standard vs. Press-fit cementation techniques. A biomechanical in-vitro study involving six osteoporotic pairs of human cadaver femurs" mit der Entwicklung eines zementierten Kurzschaftes in der Hüftendoprothetik. Sie untersuchten dabei einen Prototypen hinsichtlich der biomechanischen Primärstabilität sowie der Frakturlast und des Frakturmusters und verglichen zwei Zementiertechniken miteinander. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass zementierte Kurzschäfte zukünftig eine Alternative zu Standard-Implantaten bieten könnten. Da Implantationen von Kurzschaft-Endoprothesen knochen- und weichteilschonender erfolgen, könnten beispielsweise Osteoporose-Patienten mit einer verminderten Knochendichte davon profitieren.