Gehtraining bei pAVK – Modellprojekt am JoHo Wiesbaden

Mehr Beweglichkeit und Lebensqualität trotz „Schaufensterkrankheit“

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist weit verbreitet: Bis zu ein Drittel der Menschen über 45 Jahre ist betroffen. Typisches Symptom sind Gehschmerzen, die Betroffene zwingen, nach kurzen Strecken stehen zu bleiben – daher der umgangssprachliche Name „Schaufensterkrankheit“. Ursache sind verengte Arterien in Becken und Beinen, die den Blutfluss und die Sauerstoffversorgung der Muskulatur beeinträchtigen.

 

 

Für Patientinnen und Patienten mit pAVK bietet das Gefäßzentrum am St. Josefs-Hospital Wiesbaden jetzt ein in Wiesbaden einmaliges Angebot: Gemeinsam mit dem Therapie Kompetenzzentrum Weiten wurde eine Gehtraining-Gruppe für pAVK-Betroffene gegründet.
Dieses Programm wird vollständig über Spenden durch die St. Josefs-Hospital Wiesbaden Stiftung finanziert und ist damit ein besonders niederschwelliges und unterstützendes Angebot.

 

Ein strukturiertes Gehtraining ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Verbesserung der Beschwerden bei pAVK.

PD Dr. Matthias Trenner, Chefarzt der Gefäßmedizin am JoHo Wiesbaden, erklärt: „Ein solches Training hilft nachweislich, zunehmend längere Strecken mit weniger Beschwerden zu gehen. Außerdem wirkt es sich positiv auf den Zucker- und Fettstoffwechsel, das Herz-Kreislaufsystem und auch auf die Stimmung aus.“

Während des Projekts wird die Wirksamkeit des Trainings regelmäßig kontrolliert – unter anderem durch Messung der Gehstrecke und der Blutflussgeschwindigkeit.

 

Wann?
Donnerstags, 18:30 – 19:30 Uhr

Wo?
Therapie Kompetenzzentrum Weiten
Marktplatz 13
65183 Wiesbaden
(Sehr gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln)

 

Telefon: 06111771350
E-Mail: gefaessmedizin(at)joho.de

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