Dienstag, 27.07.2021

Warum länger als nötig im Krankenhaus verweilen? Mit unserem modernen HIPSTAR Konzept ist für aktive Patient*innen bei Ersatz der großen Gelenke bereits am ersten Tag nach Operation eine Entlassung und Weiterbehandlung im häuslichen Umfeld möglich.

Jutta B., HIPSTAR-Patientin, hat uns von ihren Erfahrungen nach Hüftgelenksersatzoperation mit dem HIPSTAR-Konzept berichtet: 

Wie kam es dazu, dass Sie zu einer HIPSTAR-Patientin wurden?
Bei der ambulanten Vorstellung im St. Josefs-Hospital Wiesbaden wurde mir dieser Vorschlag gemacht. Ich wäre bestens geeignet für dieses Verfahren, bei dem man für das Einsetzen einer Hüftendoprothese nur eine Nacht in der Klinik verbleiben muss.

Warum hat man Sie als dafür geeignet gehalten?
Ich bin ein aktiver Mensch. Wesentliche Begleiterkrankungen bestanden bei mir nicht und ich habe einen Mann, der sich nach der Operation zu Hause um mich kümmern konnte.

Was ist vor der eigentlichen Operation geschehen?
Mir wurde umfassend das Konzept erläutert. Mehrere Vorbereitungseinheiten bei der Physiotherapie haben mich mit dem Umgang von Gehstützen und der Mobilisation aus dem Bett heraus vertraut gemacht. Mein Partner war auch dabei und wurde mit geschult. Einige Tage vor der Operation erfolgte noch mal eine intensive Aufklärung, dafür gab es auch Videos, die ich mir ansehen konnte.

Wie haben Sie den stationären Aufenthalt erlebt?
An einem Dienstagmorgen wurde ich als Erstes operiert. Gegen 10:00 Uhr war ich wieder auf meinem Zimmer. Am gleichen Tag wurde ich mithilfe der Physiotherapie mehrfach auf die Beine gestellt, sodass ich gegen Abend bereits meine Selbst- ständigkeit wiedererlangt hatte. Ich war selbst überrascht, wie gut ich nachts schlafen konnte und fühlte mich am nächsten Morgen eigentlich ganz fit.

Wie verlief dann der nächste Tag?
Morgens habe ich mich selbstständig im Bad versorgt. Um 8:00 Uhr wurde dann eine Röntgenkontrolle durchgeführt. Nach der Visite ging es am späten Vormittag nach Hause, mein Mann hat mich abgeholt. Zu Hause habe ich mich dann erholt, gekühlt und das Bein hochgelegt.

Mussten Sie noch mal zur Nachkontrolle in die Klinik?
Am zweiten Tag nach der Operation habe ich mit dem Operateur telefoniert. Da das Pflaster trocken war und es mir gut ging, musste ich nicht kommen. Sechs Wochen nach der Operation bin ich noch mal zur Kontrolle gegangen und es wurde ein Röntgenbild gemacht. Alles war bes- tens, ich brauchte zu diesem Zeitpunkt auch keine Krücken mehr.

Wie bewerten Sie rückblickend das HIPSTAR-Konzept?
Als mir dieses Vorgehen angeboten wurde, war ich erst mal skeptisch. Es war aber alles perfekt vorbereitet und ich fand die Abläufe super organisiert. Ich war einige Tage noch ein bisschen erschöpft, aber ich hatte tolle Unterstützung zu Hause, deshalb war das eine tolle Alternative zum Krankenhaus. Wer sich jung und gesund fühlt, dem kann ich nur weiterempfehlen, sich mit diesem Konzept im JoHo Wiesbaden behandeln zu lassen!


Dazugehörige Downloads

Patienteninterview HIPSTAR

Download PDF (1,7 MB)

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