Dienstag, 16.06.2020

Während der Weltkontinenzwoche vom 15.06. bis 21.06.2020 dreht sich alles um das Thema Inkontinenz und entsprechende Therapiemöglichkeiten. In Deutschland gibt es rund 9 Millionen Betroffene, die Schwierigkeiten haben Harn oder Stuhl kontrolliert zu halten oder abzugeben. Die Dunkelziffer dürfte jedoch weitaus höher liegen, da sich viele Betroffene nicht an einen Arzt wenden. Sie leiden im Stillen. Dabei ist Inkontinenz gut behandelbar und oft sogar heilbar. Niemand muss einen unwillkürlichen Harnverlust einfach so hinnehmen.

Harninkontinenz trifft Frauen häufiger als Männer. So kommen 30 Prozent der Frauen über 65 in ihrem Leben mit einer Harninkontinenz in Kontakt. Bei jüngeren Frauen zwischen 18 und 40 Jahren liegt die Häufigkeit bei 8 bis 10 Prozent. Die Harninkontinenz tritt zwar häufiger bei Frauen auf, kann nach Operationen oder Prostataerkrankungen aber auch Männer treffen. Die Stuhlinkontinenz hingegen betrifft Männer und Frauen gleichermaßen.

Welche Ursachen, Formen und Behandlungsmöglichkeiten es gibt und warum man sich an einen Spezialisten wenden sollte, erklärt unser Experte für Urogynäkologie Dr. med. Christopher Wolf im Video:


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