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Tag der Bauchspeicheldrüse

vom

Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Zum „Tag der Bauchspeicheldrüse“ kamen am 16. Oktober viele Interessierte, Betroffene und Angehörige im JoHo zusammen. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. (AdP), unter Leitung von Herrn Ansgar Geilich, machten Chefarzt und Leiter des Darm- und Pankreaskrebszentrums Prof. Dr. med. Stefan Farkas und der Leitende Oberarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Anthoni auf dieses wichtige Thema aufmerksam.

Der AdP ist eine deutschlandweit höchst aktive Selbsthilfegruppe, die sich um die Belange von Patienten, die an der Bauchspeicheldrüse operiert wurden oder die eine Bauchspeicheldrüsenerkrankung haben, kümmert. Medizinische Experten der verschiedenen Fachrichtungen im St. Josefs-Hospital unter Federführung von Prof. Dr. Stefan Farkas und Priv.-Doz. Dr. Christoph Anthoni aus der Allgemein- und Viszeralchirurgie, die von der Deutschen Krebsgesellschaft als zertifiziertes Zentrum für Pankreaskrebs ausgezeichnet wurde, unterstützen die Patientengruppe rund um Regionalgruppenleiter Ansgar Geilich.

Die Bauchspeicheldrüse ist eine etwa 15-20 cm lange und 60-100g schwere Drüse, die im oberen Bauchraum quer hinter dem Magen liegt. Genau genommen hat dieses kleine Organ zwei Aufgaben, die für den Körper überaus wichtig sind: Hier werden die Hormone Insulin und Glukagon gebildet. Gleichzeitig produziert die Bauchspeicheldrüse zahlreiche, lebenswichtige Verdauungsstoffe (=Enzyme). Damit die Verdauung richtig funktioniert, ist die Bauchspeicheldrüse unerlässlich. Ursache für Störungen können akute oder chronische Entzündungen der Bauchspeicheldrüse sein, aber auch Tumor – und Krebserkrankungen. Heute erkranken zwischen 12 000 und 15 000 Menschen pro Jahr neu an dieser aggressiven Krebsform, Tendenz steigend. Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine äußerst schwerwiegende Erkrankung mit einer geringen Prognose. Dennoch konnten die Experten aus Gastroenterologie, Diabetologie, Onkologie und Viszeralchirurgie von aussagekräftigen Diagnosemethoden und Fortschritten bei der Therapie beim Vortragsprogramm, das ab 17.30 Uhr im Vortragssaal stattfand, berichten. Schon ab 14 Uhr standen die Mitglieder der Selbsthilfegruppe für Fragen und Beratung an einem Stand im Foyer zur Verfügung.

"Gerade bei so schwierigen Diagnosen wie dem Krebs an der Bauchspeicheldrüse ist die Selbsthilfe wichtig, um mit der Erkrankung so gut es eben geht umgehen zu können. Das gilt sowohl für die betroffenen Patienten, nicht weniger aber auch für ihre Familien und engen Freunde. Daher schätzen wir die enge Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe“, erklärt Chefarzt Farkas. 

In unserem zertifizierten  Darm- und Pankreaszentrum erhalten Sie weitere Informationen zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse.