Besuchsregelung ab 25.07.2022:

Pro Patient*in ist täglich eine Stunde Besuch von einer Person gestattet. Besuch ist ab dem ersten Tag (inklusive Aufnahmetag) des Klinikaufenthalts möglich.

Besuchszeiten - täglich zwischen 15:00 - 19:00 Uhr, letzter Einlass: 18:00 Uhr.

Für Besucher*innen gilt:

  • Zutritt nur mit aktuellem Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) bzw. PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)

Der Testnachweis für Besucher*innen ist bereits am Empfang vorzulegen. Testmöglichkeiten in der Nähe bestehen z.B. in der medicum Apotheke. Zuhause durchgeführte Plattentests oder andere, nicht-namensbezogene Testmethoden sind nicht zulässig.

Für die Intensivstation, die Coronastationen sowie die Notaufnahme gilt ein Besuchsverbot. Ausnahmen sind nur im genehmigten Einzelfall, z.B. in der Sterbebegleitung zugelassen.

Ausnahmeregelungen bestehen in der Palliativmedizin und Geburtshilfe (Geburtsbegleitung durch Partner*in mit tagesaktuellem Schnelltest erlaubt und Besuch durch Partner*in auf der Entbindungsstation 3 Stunden täglich zwischen 15-18 Uhr).

Ausnahmen, die die Besuchszeit betreffen:

  • eine Begleitperson pro minderjährigem Kind
  • eine Vertrauensperson bei Geburt und für 3 Stunden pro Tag während des stationären Aufenthalts der Mutter
  • eine Person zur Unterstützung der Verständigung und Übersetzung
  • eine Person, deren Aufenthalt aus medizinischer Sicht sinnvoll und erforderlich ist: z.B. in einmaligen Situationen des menschlichen Lebens, wie etwa bei der Aufklärung über eine schwerwiegende Diagnose, eine besonders belastende Therapie oder zur Begleitung naher Angehöriger im Sterbeprozess
  • Betreuer*innen, Seelsorger*innen, Standesbeamt*innen, Rechtsanwält*innen, Notar*innen und Bestatter*innen in ihrer Funktion als solche.

Medizinisch begründete Ausnahmen müssen von den behandelnden Ärzt*innen genehmigt werden.

Zu beachtende Maßnahmen während des Besuchs: 
FFP2-Maskenpflicht, Einhaltung der Hygieneregeln, Handdesinfektion, Abstandsregel mind. 1,5 m

Änderung der Coronavirus-Testverordnung ab 01.07.2022

Ab dem 01.07.22 gilt eine neue Coronavirus-Testverordnung. Danach besteht für Besucher*innen stationär aufgenommener Patient*innen weiterhin die Möglichkeit, einen kostenfreien Bürgertest zu erhalten.

Zum Nachweis Ihres Anspruches stellt das Hessische Ministerium für Soziales und Integration ein FORMULAR zur Verfügung, welches Sie ausgefüllt und ausgedruckt zur Inanspruchnahme eines kostenfreien Tests vor Ihrem Krankenbesuch an einer Teststelle Ihrer Wahl vorlegen können. Es handelt sich hierbei um eine Selbsteinschätzung. Besucher*innen stationärer Patient*innen sowie ambulanten und präoperativen Patient*innen wird geraten, das Kreuz bei „§4a Absatz 1 Nr. 5 TestV: Personen nach §4 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 und 4“ zu setzen. Die Beurteilung Ihres Anspruchs auf einen kostenfreien Schnelltest obliegt der jeweiligen Teststelle.

Die Besuchsregelungen vom 02.05.2022 gelten uneingeschränkt weiter. Bitte beachten sie dazu den unten folgenden Infokasten. Vielen Dank!

Informationen für Patient*innen, die Ambulanztermine wahrnehmen:

Wir bitten Sie, einen tagesaktuellen, offiziellen Schnelltest zu Ihrem Termin mitzubringen.

Es ist maximal eine Begleitperson zugelassen. Bitte tragen Sie zu Ihrem Termin eine FFP2-Maske!

Nachsorgeangebot für Coronapatienten

Inzwischen weiß man, dass die durch das Virus SARS-CoV-2 verursachte COVID-19 Erkrankung zu einer Reihe von Spätfolgen an verschiedenen Organsystemen führen kann. Auch nach einem milden Verlauf einer COVID-19 Erkrankung kann es zu einer verzögerten Erholung mit Symptomen wie Müdigkeit, Husten, Atemnot, Brustschmerzen, erhöhter Temperatur, neurokognitiven Beeinträchtigungen, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Magen-Darmbeschwerden, Thrombosen und depressiven Verstimmungen kommen.

Falls Sie unter einem oder mehreren genannten Symptomen leiden, bieten wir Ihnen eine Anbindung in unserer Post-COVID-Sprechstunde an und greifen dabei auf gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum des St. Josefs-Hospitals zurück.

Dieses Angebot gilt für gesetzlich versicherte Patient*innen mit Überweisungsschein des Hausarzts wie auch für Privatpatienten*innen oder Selbstzahler*innen.

Sprechzeiten: Dienstags 14:00 bis 16:00 Uhr, Immunologische/-Infektiologische Ambulanz, Dr. med. Michael Doll
Terminvereinbarung: Tel. 0611 177 4268 oder per E-Mail: post-covid(at)joho.de

Thema Coronavirus

Was ist Corona?
Es ist der Name einer Virusgruppe. Der aktuelle Erreger heißt SARS-CoV-2. Die durch dieses Virus erzeugte neue grippeähnliche Infektionskrankheit heißt Covid-19. Das Virus wurde im Dezember 2019 erstmals in China entdeckt. Das Virus hat sich weltweit verbreitet und wird über Tröpfcheninfektionen, z. B. durch Niesen oder Husten leicht von Mensch zu Mensch übertragen. Schmierinfektionen, z. B. von Händen auf die Schleimhäute ( Nase / Auge ) sind ebenfalls möglich. Häufigste Krankheitszeichen sind plötzlich auftretende, grippeähnliche Symptome, wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten, gelegentlich auch Durchfall, begleitet von einem allgemeinen Krankheitsgefühl. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen mit Vorerkrankungen oder Menschen mit Immunabwehrschwäche. Bei mehr als 80 % der Patienten verläuft die Erkrankung mit sehr milden oder sogar ohne Krankheitszeichen. Dennoch geht auch von diesen Personen eine Ansteckungsgefahr aus. Bei Verdacht auf Covid-19 ist der Virusnachweis aus einem Nasen- / Rachenabstrich und Sputum möglich.

Hygienetipp
Die empfohlenen Schutzmaßnahmen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ( BZgA ) und des Bundesministeriums für Gesundheit ( BMG ) sind zur Vermeidung der Ansteckung und Virusübertragung überall und jederzeit angeraten: Händehygiene: Waschen Sie mehrfach täglich Ihre Hände 30 Sekunden mit Seife unter fließendem Wasser. Fassen Sie sich möglichst nicht mit den Händen ins Gesicht ( Hände können die Überträger der Keime sein ).
Mund-Nasen-Schutz: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist nur dann zu empfehlen, wenn bei Ihnen Covid-19 festgestellt wurde. Damit schützen Sie dann andere. Allgemeine Verhaltensregeln: Wenn möglich, einen Abstand von etwa 1,5 - 2 Metern zu anderen Menschen einhalten. Niesen oder husten Sie bitte in die Ellenbeuge oder besser in Papiertaschentücher, die Sie direkt nach Gebrauch entsorgen sollten. Regelmäßiges Stoßlüften in geschlossenen Räumen senkt die Viruslast.

Sollen Krebstherapien und andere Therapien verschoben werden?
Bei jeder Therapie oder einer Operation muss der Nutzen der Behandlung gegen den möglichen Schaden, d. h. Nebenwirkungen, abgewogen werden. Auch jetzt steht der Nutzen einer bei Ihnen notwendigen geplanten Krebstherapie oder Operation meist über dem theoretischen Risiko einer möglichen Covid-19 Virusinfektion. Aufgrund der rasanten Entwicklung des Ausbruchsgeschehens, führen wir keine "elektiven Eingriffe" durch, um Kapazitäten für Coronapatienten und natürlich für unsere Patienten, deren Behandlung medizinisch dringlich ist, frei zu haben. 

Im Internet finden Sie jeweils aktuelle Informationen unter:
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/
https://www.rki.de

Was soll ich tun?
Haben Sie aktuell plötzlich grippeähnliche Symptome, wie z. B. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten begleitet von einem allgemeinen Krankheitsgefühl?
Und
Waren Sie bis zu 14 Tage vor Beginn Ihrer Erkrankung in einem Risikogebiet?
Oder
Hatten Sie bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einer Person mit bestätigtem Nachweis des neuen Coronavirus? Hat Ihr Hausarzt Sie als gefährdete Kontaktperson eingestuft? In diesen Fällen bitten wir Sie um vorherigen telefonischen Kontakt mit Ihrer Abteilung / Station. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

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