Zu Corona-Zeiten ins Krankenhaus?

Liebe Patientinnen und Patienten,

es gibt Menschen, die derzeit Arztpraxen und Krankenhäuser meiden, weil sie befürchten, sich dort mit dem Coronavirus anzustecken. Doch diese Sorgen können wir Ihnen nehmen. Notwendige Behandlungen sollten nicht aufgeschoben werden! Hierin liegt außerdem die ernste Gefahr, dass Krankheiten längerfristig unerkannt und unbehandelt bleiben. Ein Aufenthalt oder ein Termin in unserem Krankenhaus bringt kein höheres Infektionsrisiko mit sich. Im Gegenteil: Besonders strenge Hygienevorschriften und Sicherheitsmaßnahmen schützen Patienten und Mitarbeiter.
Seien Sie gewiss: Sie sind in jedem Fall bestens bei uns aufgehoben!

Hören Sie hierzu auch die Einschätzung unseres Chefarzts Prof. Dr. med. Christoph Sarrazin (Med. Klinik II) im aktuellen  Podcast der Ärzte Zeitung (vom 5.5.2020)

Helft uns, helfen zu können!

Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern wurde in allen Wiesbadener Kliniken von den Behörden ein Verbot von Besuchen im Krankenhaus erteilt, das ab dem 23.03.2020 gilt. Aus diesem Grund finden Sicherheitskontrollen an den Zugängen des St. Josefs-Hospitals statt, um Personen, die das St. Josefs-Hospital aufsuchen, kontrollieren zu können. Diese Maßnahme geschieht, um die Virus-Verbreitung einzudämmen. Ausgenommen sind: Aufenthalte von Personen, die hilfsbedürftige Patienten, z.B. zur Aufnahme begleiten; 1 Elternteil zur Begleitung behandlungsbedürftiger, minderjähriger Patienten; Partner/-in bei Geburten; Aufenthalte wegen beruflicher Tätigkeit: Bestellte Betreuer, Seelsorger, Rechtsanwälte, Notare, etc;  Aufenthalte, die aus med. Sicht erforderlich sind (z.B. Palliativstation). Besuchsausnahmen müssen per Formular beantragt, registriert und genehmigt werden. Informationen dazu erhalten Sie an unserer Information: Tel. 0611/ 177-0 oder Mail: info@joho.de

Liebe Angehörige,
wenn Sie einem Patienten eine Tasche mit persönlichen Dingen bringen wollen, so bitten wir Sie, diese an unserer Information abzugeben. Beschränken Sie sich dabei bitte auf nötige Dinge (Medikamente, Kleidung, Hygieneartikel, o.ä.). Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Speisen und Getränke nicht zu einzelnen Patienten bringen können. Alle Patienten werden bei uns komplett versorgt, so dass Sie keine Befürchtungen haben müssen, dass es an etwas fehlen könnte. 

Bitte beachten Sie, dass beim Zugang ins Gebäude ein Sicherheitsabstand (min.1,50 m)  zu anderen Personen eingehalten wird!

Aktuelle Info zum "Corona-Drive-In" in Wiesbaden, Bierstadter Straße 68,
Laborarztpraxis Dres. Fleischauer/ Stielow!

Bitte sehen Sie hier die Patienteninformation zum Corona-Drive-In und eine Übersicht, wie der Ablauf funktioniert. 

Informationen, auch zur Zentralen Anlaufstelle in Ihrem Einzugsgebiet, erhalten Sie beim Service des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes Telefon: 116 117
oder bei der Hotline des Hessischen Sozialministeriums Telefon: 0800/ 5 55 46 66.

Thema Coronavirus

Was ist Corona?
Es ist der Name einer Virusgruppe. Der aktuelle Erreger heißt SARS-CoV-2. Die durch dieses Virus erzeugte neue grippeähnliche Infektionskrankheit heißt Covid-19. Das Virus wurde im Dezember 2019 erstmals in China entdeckt. Das Virus hat sich weltweit verbreitet und wird über Tröpfcheninfektionen, z. B. durch Niesen oder Husten leicht von Mensch zu Mensch übertragen. Schmierinfektionen, z. B. von Händen auf die Schleimhäute ( Nase / Auge ) sind ebenfalls möglich. Häufigste Krankheitszeichen sind plötzlich auftretende, grippeähnliche Symptome, wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten, gelegentlich auch Durchfall, begleitet von einem allgemeinen Krankheitsgefühl. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen mit Vorerkrankungen oder Menschen mit Immunabwehrschwäche. Bei mehr als 80 % der Patienten verläuft die Erkrankung mit sehr milden oder sogar ohne Krankheitszeichen. Dennoch geht auch von diesen Personen eine Ansteckungsgefahr aus. Bei Verdacht auf Covid-19 ist der Virusnachweis aus einem Nasen- / Rachenabstrich und Sputum möglich.

Hygienetipp
Die empfohlenen Schutzmaßnahmen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ( BZgA ) und des Bundesministeriums für Gesundheit ( BMG ) sind zur Vermeidung der Ansteckung und Virusübertragung überall und jederzeit angeraten: Händehygiene: Waschen Sie mehrfach täglich Ihre Hände 30 Sekunden mit Seife unter fließendem Wasser. Fassen Sie sich möglichst nicht mit den Händen ins Gesicht ( Hände können die Überträger der Keime sein ).
Mund-Nasen-Schutz: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist nur dann zu empfehlen, wenn bei Ihnen Covid-19 festgestellt wurde. Damit schützen Sie dann andere. Allgemeine Verhaltensregeln: Wenn möglich, einen Abstand von etwa 1,5 - 2 Metern zu anderen Menschen einhalten. Niesen oder husten Sie bitte in die Ellenbeuge oder besser in Papiertaschentücher, die Sie direkt nach Gebrauch entsorgen sollten. Regelmäßiges Stoßlüften in geschlossenen Räumen senkt die Viruslast.

Sollen Krebstherapien und andere Therapien verschoben werden?
Bei jeder Therapie oder einer Operation muss der Nutzen der Behandlung gegen den möglichen Schaden, d. h. Nebenwirkungen, abgewogen werden. Auch jetzt steht der Nutzen einer bei Ihnen notwendigen geplanten Krebstherapie oder Operation meist über dem theoretischen Risiko einer möglichen Covid-19 Virusinfektion. Aufgrund der rasanten Entwicklung des Ausbruchsgeschehens, führen wir keine "elektiven Eingriffe" durch, um Kapazitäten für Coronapatienten und natürlich für unsere Patienten, deren Behandlung medizinisch dringlich ist, frei zu haben. 

Im Internet finden Sie jeweils aktuelle Informationen unter:
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/
https://www.rki.de

Was soll ich tun?
Haben Sie aktuell plötzlich grippeähnliche Symptome, wie z. B. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten begleitet von einem allgemeinen Krankheitsgefühl?
Und
Waren Sie bis zu 14 Tage vor Beginn Ihrer Erkrankung in einem Risikogebiet?
Oder
Hatten Sie bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einer Person mit bestätigtem Nachweis des neuen Coronavirus? Hat Ihr Hausarzt Sie als gefährdete Kontaktperson eingestuft? In diesen Fällen bitten wir Sie um vorherigen telefonischen Kontakt mit Ihrer Abteilung / Station. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

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