Für Sie, als Patienten mit einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, ergibt sich eine Vielzahl von Fragen, auf die Sie bei uns kompetente Antworten erhalten. Neben Fragen nach Funktion und Krankheitszeichen geht es um die notwendigen Untersuchungen und die bestmögliche Therapie. Dabei möchten wir Ihnen im St. Josefs-Hospital Wiesbaden mit unserem von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Pankreaskrebs-Zentrum kompetent und einfühlsam zur Seite stehen.

 

Um die Bedeutung einer Auffälligkeit an der Bauchspeicheldrüse besser zu verstehen, wollen wir Ihnen hier zunächst einmal nähere Informationen zur Bauchspeicheldrüse selbst geben, sowie zu den dort auftretenden häufigen Erkrankungen.

Anatomie und Lage

Die Bauchspeicheldrüse, in der medizinischen Fachsprache Pankreas genannt, liegt zentral im Oberbauch eingebettet in den Verlauf des Zwölffingerdarms hinter dem Magen und oberhalb des quer verlaufenden Dickdarms. Sie gliedert sich in Kopf (Caput), Körper (Corpus) und Schwanz (Cauda). Durch den Kopf führt der untere Abschnitt des Hauptgallengangs. Ebenso wichtig zu erwähnen ist, dass im Verlauf der Bauchspeicheldrüse die hauptversorgende Schlagader des Dünndarms sowie die Pfortader führen (Vene, die komplett das zurückfließende Blut des Dünndarms durch die Leber zum Herzen transportiert). Die Blutversorgung der Bauchspeicheldrüse stammt aus denselben Blutgefäßen wie die Blutversorgung von Leber und Magen. Die Funktion der Bauchspeicheldrüse teilt sich in zwei Funktionen auf: Die endokrine Funktion umfasst die Produktion von Insulin (Regulation des Blutzuckers) sowie zahlreiche andere Hormone. Die exokrine Funktion bezeichnet die Produktion von Enzymen, die bei der Ernährung zur Aufspaltung der Nahrung beigesetzt werden.

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