Forschungspreise für zwei Kardiologen des JoHo Wiesbaden

Dienstag, 16.04.2024

Dr. Andreas Böhmer und Dr. Moritz Rothe forschen zum Thema Vorhofflimmern

 

WIESBADEN. Dr. Andreas Böhmer, Arzt in Weiterbildung in der Medizinische Klinik I – Kardiologie des St. Josefs-Hospitals (JoHo) Wiesbaden, wurde bei der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim der Karl-Ludwig-Neuhaus-Forschungspreis der Arbeitsgemeinschaft Leitender Kardiologischer Krankenhausärzte verliehen. Dieser Forschungspreis zeichnet wissenschaftliche Arbeiten aus der klinischen Kardiologie aus und ist mit 15.000 Euro dotiert.

Ziel der Arbeit war es, den Einfluss des Lebensalters auf die Wirksamkeit und Sicherheit von Katheterinterventionen bei Vorhofflimmern zu untersuchen. Hierfür wurden 953 Patientinnen und Patienten mit Vorhofflimmern behandelt und anderthalb Jahre lang beobachtet. Bei den über 75-Jährigen ließ sich eine um 35 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer erneuten Rhythmusstörung feststellen.

Dr. Moritz Rothe, ebenfalls Arzt in Weiterbildung in der Kardiologie des JoHo Wiesbaden, wurde mit dem Young Investigator Award (2. Platz) ausgezeichnet, den das Kompetenznetz Vorhofflimmern der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in diesem Jahr erstmals an junge Forschende verliehen hat. Er analysierte das Wiederauftreten von Vorhofflimmern nach einer Cryo-Ablation (Verödung durch Kälte). Seine Studie kam zu dem Ergebnis, dass sich der Erfolg der Ablation nicht erst nach 90 Tagen zeigt, sondern schon früher. Sobald Rezidive auftreten sollte eine erneute Ablation erwogen werden, um Patienten vor dem Fortschreiten des Vorhofflimmerns und den damit einhergehenden möglichen medizinischen Komplikationen zu bewahren. Hierzu plant der Kardiologe eine neue zentrumsübergreifende Studie.

Im Anschluss an die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim, an der ein multiprofessionelles Team um den Chefarzt der Kardiologie, Prof. Dr. Joachim Ehrlich, teilgenommen hat, reisten die beiden Preisträger Böhmer und Rothe weiter zum Kongress der European Heart Rhythm Association nach Berlin, wo sie über geschlechtsspezifische Unterschiede in der Effektivität der Vorhofflimmertherapie (Dr. Rothe) sowie den Einfluss des Alters auf die Therapie bei Vorhofflimmern (Dr. Böhmer) referierten


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