Mittwoch, 06.05.2020

Der Klinikbetrieb in Kliniken in ganz Deutschland wurde in den vergangenen Wochen auf das Nötigste heruntergefahren, um so Kapazitäten für eine mögliche COVID-19-Krankheitswelle aufzubauen. Nicht zwingend notwendige Eingriffe und Behandlungen wurden abgesagt. Davon waren auch Vorsorgeuntersuchungen wie Koloskopien betroffen und auch in Laboren wurden deutlich weniger Vorsorgetests, etwa auf Blut im Stuhl, durchgeführt. Zudem zögern einige Patienten aus Unsicherheit oder aus Angst vor dem Coronavirus dringende Behandlungen oder eine Vorstellung bei ihrem Arzt hinaus. Dabei drängt sich die Frage auf, ob infolgedessen möglicherweise schwere Erkrankungen verschleppt wurden.

Im „ÄrzteTag“-Podcast der Ärzte Zeitung gibt JoHo Chefarzt Prof. Dr. Sarrazin (Medizinische Klinik II) eine Einschätzung aus gastroenterologischer Sicht, ob infolge von Unsicherheiten und geringeren Behandlungskapazitäten bei einigen Patienten möglicherweise andere Krankheiten verschleppt wurden.

Welche Maßnahmen im JoHo ergriffen wurden, wie die Auslastung im JoHo und in Hessen in den vergangenen Wochen war, ob Patienten ausgeblieben sind, wie der Krankenhausbetrieb wieder hochgefahren werden soll und warum jetzt dringend wieder Vorsorgeuntersuchungen starten sollten, erläutert Prof. Dr. Sarrazin aus gastroenterologischer Sicht im Podcast (Dauer 20:09 Minuten).

Hier geht es zum Podcast.


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