Dienstag, 26.01.2021

Die letzten Wochen und Monate zehren an den Nerven. Das Besuchsverbot in Krankenhäusern trägt seinen Teil dazu bei. Das verändert auch die Arbeit unserer JoHo-Seelsorger*innen Pfarrer Klaus Krechel, Pfarrerin Mirjam Müller und Katrin Silano.

In den letzten Monaten gehören vor allem Gespräche mit Patient*innen, die das Besuchsverbot kompensieren, zum Alltag der Seelsorge. Gerade ältere Patient*innen, die nicht so technikaffin sind oder Probleme mit dem Gehör haben, brauchen immer wieder Hilfe bei der Kontaktaufnahme mit ihren Angehörigen außerhalb des Krankenhauses. Dann ist die Seelsorge da und hilft.

Aber nicht nur für unsere Patient*innen ist die Seelsorge ein wichtiger Ansprechpartner in der Pandemie. Auch Angehörige melden sich immer häufiger telefonisch bei unseren Seelsorger*innen mit der Bitte nach Patient*innen zu sehen und von deren Zustand zu berichten.

„Durch anteilnehmende Gespräche, aktives Zuhören und kleine Hilfsangebote in praktischen Dingen versuchen wir Nähe in Zeiten der Distanz zu vermitteln“, erklärt Katrin Silano. Dazu gehört auch Patient*innen im Rollstuhl vor die Tür zu fahren, um so Begegnungen vor dem Haus und natürlich mit genügend Abstand zu ermöglichen. "Bis Mitte Dezember 2020 haben wir auch die von den Angehörigen abgegebenen Dinge zu den Patient*innen gebracht. Das machen wir aktuell aber nur noch punktuell, nachdem der Patientenbegleitdienst dies übernommen hat."

Für 2021 wünscht sich die JoHo-Seelsorge eine schrittweise Rückkehr zur Normalität und hofft, unter Einbeziehung Ehrenamtlicher, vielen Patient*innen die Krankenkommunion anzubieten zu können. Dazu gehört auch die Hoffnung darauf, dass unsere Grünen Damen und Herren sowie Büchereidamen wieder aktiv werden dürfen.

 

*Das Foto wurde vor Corana aufgenomen.


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