Dienstag, 24.08.2021

Seit in Deutschland zunehmend gegen COVID-19 geimpft wird, werden in der JoHo-Frauenklinik seit Anfang des Jahres 2021 auch immer häufiger Patientinnen zur Abklärung suspekter Lymphknoten vorstellig. In der Ausgabe 7/2021 der Fachzeitschrift "Frauenarzt" stellen Oberärztin Dr. med. Antonia Waldorff und Oberärztin Dr. med. Carolin Hammerle exemplarisch fünf Fälle von Patientinnen vor, die zuvor eine Vakzinierung gegen COVID-19 erhalten hatten.

"Es ist bekannt, dass aufgrund einer Vakzinierung eine Lymphadenopathie auftreten kann. In dem Maße, wie wir sie aktuell vermehrt sehen, scheint die COVID-19-Vakzinierung eine überdeutliche Immunantwort auszulösen." erläutert Dr. Waldorff. "Eine aktuelle Arbeit amerikanischer radiologisch tätiger Kollegen zeigt ähnliche Ergebnisse. Wir empfehlen daher auffällige Lymphknoten, die im zeitlich engen Zusammenhang mit einer Vakzinierung gegen COVID-19 stehen, 4–12 Wochen später zu reevaluieren. Im Zweifel sollten unabhängig von einer COVID-19-Vakzinierung suspekt wirkende Lymphknoten abgeklärt beziehungsweise spätestens nach vier Wochen reevaluiert werden. Dies gilt selbstverständlich insbesondere, wenn in der Mammadiagnostik auffällige Befunde vorliegen." 

Lesen Sie hier den kompletten Fallbericht


Ansprechpartner

Oberärztin, Leitung Brustzentrum Dr. med. Carolin Hammerle

Oberärztin, Koordinatorin Brustzentrum Dr. med. Antonia Waldorff


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