Dienstag, 02.06.2020

Modernes Wohnprojekt für JoHo-Personal im „Quartier Kaiserhof“ 
JoHo und SEG schaffen attraktiven Wohnraum für Fachkräfte

JoHo baut im Quartier Kaiserhof (ehemals American Arms Hotel) 82 Mini-Appartements für Krankenhauspersonal inklusive Ordensschwesternklausur.

Das Projekt der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH (SEG), auf dem Areal des ehemaligen American Arms Hotels, das neue „Quartier Kaiserhof“ mit Stadtvillen, geförderten Wohnungen sowie einem Nahversorger zu entwickeln, stößt in der Öffentlichkeit auf sehr positive Resonanz.  Gleichzeitig sucht das St. Josefs-Hospital (JoHo) in unmittelbarer Nähe nach einer Möglichkeit, um standortnah ein neues Personalwohnprojekt umzusetzen, da das bisherige sanierungsbedürftige Personalwohnheim von 1973 weder heutigen Ausstattungsstandards entspricht – z.B. ohne eigene sanitäre Einrichtungen -  noch genügend Kapazität bietet.  Eine Sanierung und Aufrüstung des Bestandsgebäudes erweist sich als schwierig und unwirtschaftlich. Die Idee eines gemeinsamen Bauprojektes von SEG und JoHo im Quartier Kaiserhof liegt für beide Seiten auf der Hand. „In Zeiten des Fachkräftemangels und steigender Mietpreise in Wiesbaden wollen wir unserem Fachpersonal und unseren Auszubildenden attraktiven und bezahlbaren Wohnraum bieten, heutzutage ein wesentlicher Faktor für die Personalbindung und Arbeitgeberattraktivität“, sagen die beiden Geschäftsführer des St. Josefs-Hospitals Wiesbaden, Martin Bosch und Thomas Reckmeyer. Auch Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende zeigt sich angetan von der für alle Seiten erquicklichen Zusammenarbeit: „Gerne hat die Landeshauptstadt Wiesbaden das Vorhaben tatkräftig unterstützt, um gemeinsam etwas gegen den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zu tun. Es freut mich ungemein, dass das St. Josefs-Hospital Anfang Mai von der städtischen SEG eine Grundstücksfläche des Quartiers Kaiserhof für dieses Vorhaben erwerben konnte und nun das Projekt gemeinsam entwickelt werden kann.“ Und SEG Geschäftsführer Roland Stöcklin ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir gleich bei zwei gesellschaftlichen Herausforderungen unseren gemeinsamen Beitrag leisten können – bezahlbaren und zugleich attraktiven Wohnraum für dringend benötigte Fachkräfte zu schaffen und ein zukunftsweisendes, architektonisch anspruchsvolles Quartier für die Stadtbevölkerung zu gestalten“. 

Zum Bauprojekt:
„JoHo Wohnen“ soll über 82 moderne Mini-Appartements und eine größere Wohnung für die am JoHo tätigen Ordensschwestern verfügen. Der architektonische Entwurf sieht eine dreigliedrige Gebäudestruktur vor, die sich in das entstehende Ensemble des Quartiers Kaiserhof nahtlos einfügt. Berücksichtigt wird dabei besonders das baukulturelle Erbe der gründerzeitlichen Bausubstanz in der direkten Nachbarschaft der Viktoriastraße. Charakteristisch für den Bau sind ein nachhaltiges energetisches Konzept, guter Schallschutz sowie in sich abgeschlossene Wohneinheiten mit funktionellem Raumkonzept und moderner Komplettausstattung. Im Gebäude befindet sich eine Tiefgarage mit 17 KfZ-Stellplätzen und einer großen Fahrradabstellanlage. Für die Baukosten veranschlagt das JoHo rund sieben Millionen Euro und sieht das Personalwohnprojekt als wichtige Investition in die Zukunft der Gesundheitsversorgung am Standort Wiesbaden. Im Sommer soll das Baugenehmigungsverfahren eingeleitet werden, so dass der Spatenstich voraussichtlich Anfang 2021 erfolgen kann. Mit der Fertigstellung rechnet man momentan 2023. 

Abbildung: Animation/ Studie, Kissler + Effgen, Architekten BDA, Wiesbaden


Von Susanne Schiering-Rosch, Leiterin Unternehmenskommunikation, St. Josefs-Hospital Wiesbaden


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