Zertifizierte Dysplasiesprechstunde

Zur Diagnostik früher Veränderungen am Gebärmutterhals wurde eine spezielle von der Deutschen Krebsgesellschaft
zertifizierte Dysplasiesprechstunde eingerichtet.

Die Diagnostik von HPV (Human Papilloma Virus) hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Leichte Veränderungen der Zellen (Dysplasien), die im Rahmen der jährlichen Vorsorge festgestellt werden, sind häufig auf HPV-Infektionen zurückzuführen. Zum Glück sind diese Veränderungen bei den meisten Frauen vorübergehend und bilden sich von alleine zurück.

Die Aufgabe der Dysplasiesprechstunde ist, diese Veränderungen genauer zu untersuchen, um festzustellen, welche beobachtet werden können und welche eine aggressivere Therapie bedürfen, z.B. eine Kegel-Operation (Konisation). Durch die Einführung der Dysplasiesprechstunde konnte die Häufigkeit der Konisationsoperation durch die genauere Diagnostik reduziert werden. 

Die Untersuchung ist im Allgemeinen schmerzlos und dauert wenige Minuten. Der Ablauf ist ähnlich einer Vorsorgeuntersuchung, nur eine Lupe wird hinzugezogen, um den Muttermund (Portio) nach Betupfen mit etwas Essig- und Jodlösung besser beurteilen zu können. Oft wird dabei empfohlen, eine kleine Knipsbiopsie zu entnehmen, die nur als Regelschmerz empfunden wird.

Unser Team für Sie

Dr. Christine Grupe, Oberärztin
Haiko Zamperoni, Funktionsoberarzt
Dr. Anne-Kathrin Belz, Fachärztin
Dr. Saskia Hilgers, Assistenzärztin

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